STUDIOETIKETTE

Yoga ist mehr als körperliche Fitness. Es ist eine innere Einstellung, die die Qualitäten von Mitgefühl, Bewusstsein, Respekt, Wertschätzung und vielem mehr einschließt.

Die Studioetikette ist ein Verhaltenskodex, der allgemein gültige „Benimmregeln“ beschreibt. Sie sollen zu einem achtsamen Umgang miteinander anregen, zu mehr Toleranz,  Respekt und Wertschätzung füreinander.
DIE YOGAPRAXIS BEGINNT MIT DEM BETRETEN DES YOGARAUMS… DANKE, dass Du dich daran beteiligst.

  • Schuhe: Wir bewegen uns barfuß oder in Socken im Raum und auf der Matte. Niemand mag gerne Straßendreck auf seiner Matte haben. Daher bitte ich Dich aus Respekt und Hygienegründen die Schuhe gleich vor der Tür auszuziehen und mit zum Umkleidebereich zu tragen. Dort gibt es Schuhregale, wo Du sie abstellen kannst. Yoga wird traditionell barfuss geübt. Wenn Dir das unangenehm sein sollte, kannst Du auch Deine Socken anbehalten. Für die Endentspannung ist es nie verkehrt, ein Paar Socken dabei zu haben.
  • Komme mind. 10 Minuten vor der Stunde
    Das Studio ist ca. 20 Minuten vor Kursbeginn geöffnet. Gib Dir selbst genügend Zeit zum Ankommen und Entschleunigen. So bist Du entspannter und alle anderen auch. Du kannst in Ruhe ankommen, noch eine Tasse Tee oder ein Glas Wasser trinken, Dich auf Deiner Matte einrichten und Dich auf die Yogastunde einstimmen. Du kannst Dich auch gerne schon auf Deiner Matte setzen/hinlegen und schon in die Stille eintauchen.
    Falls du mal nicht pünktlich zum Beginn der Stunde kommen kannst, darfst Du natürlich noch mitmachen. Warte bitte draußen vor dem Studio, bis das angeleitete Ankommen vorbei ist oder ich Dir ein Zeichen gebe, bevor Du den Raum betrittst. Begib Dich nach dem Schuhe versorgen möglichst leise zur Matte und steig einfach in die Stunde ein. I.d.R. habe ich eine Matte und Hilfsmittel schon für Dich bereit gelegt. Bitte nicht an die Fenster oder Tür klopfen.
  • Yogamatten & Hilfsmittel: stehen natürlich kostenfrei zur Verfügung (siehe Ausstattung im Studio). Matten werden nach jeder Stunde gereinigt. Du kannst auch gerne Deine eigene Matte mitbringen, wenn Du Dich darauf wohler fühlst. Bitte verstaue Deine Tasche, Jacke, Schuhe, Handy etc. alles im Umkleidebereich.
    Bitte respektiere den Übungsraum der anderen Yogis und achte darauf, dass Du nicht ungefragt eine andere Matte betrittst.
  • Kleidung: Am besten bequeme Kleidung in der Du Dich wohlfühlst und frei bewegen kannst, damit deine Gedanken sich auf die Yogapraxis fokussieren können. Sie sollte nicht zu weit und nicht zu eng sein, damit du dich in den Übungen und in der Endentspannung wohl fühlst. In der Anfangsmeditation und in der Endentspannung ist es oft sehr angenehm, wenn du einen Pulli oder eine Jacke zusätzlich anziehen kannst.
    Der Yogaraum soll kein Laufsteg oder Platz der Eitelkeiten sein. Du musst keine schicken Yoga-Klamotten haben, um Yoga machen zu können! Wichtig ist, dass Du Dich wohlfühlst. Sei es in der ausgebeulten, alte Jogginghose oder doch in einer schicken Leggings.
  • Getränke: Bitte keine Getränke mit zur Matte nehmen. Während der Yogapraxis ist es sowieso nicht vorteilhaft zu trinken, da es den Entgiftungsprozess stoppt, der einsetzt. Vor und nach der Stunde stehen für Dich bei der Küche Wasser und Tee bereit.
  • Essen vor der Yogapraxis: Mit leichtem Magen übt es sich grundsätzlich besser. Seit der letzten größeren Mahlzeit sollten mindestens 90 Minuten vergangen sein.  Dein Körper ist sonst mit allem anderen beschäftigt, aber kaum mit Yoga. Es ist auch gut während dem Üben nichts zu trinken. Die Yoga-Praxis fördert die innere Hitze, regt das Verdauungsfeuer an und startet das Entgiftungsprogramm. Durch das Trinken wird das Feuer wieder abgekühlt. Vor oder nach der Klasse steht Tee / Wasser bereit.
  • Handy: Yoga ist auch Deine digitale Auszeit. Damit alle ihre Yogapraxis frei und ungestört genießen können, stelle bitte Dein Smartphone aus oder aktiviere den Flugmodus. Lasse es gerne im Umkleidebereich. Wenn Du für Notfälle erreichbar sein musst, gib mir bitte vor der Stunde Bescheid.
  • Atmosphäre: Ich lege Wert auf eine persönliche und achtsame Atmosphäre. Nach dem Motto: Lokah samastah sukhino bhavantu! (Mögen alle Wesen in Glück und Harmonie leben!)
    Auch die Yogis auf den Matten neben Dir freuen sich über Rücksichtnahme, freudiges Zusammenrücken, wenn es mal voll wird, angemessene Körperhygiene, keine Parfumwolken und natürlich über ein freundliches Lächeln.
  • Yoga ist kein Wettbewerb: Darum gibt es auch kein Muss. Alles kann – aber nichts ist in Stein gemeißelt. Keine Übung (Asana) fühlt sich jeden Tag gleich an. Daher ist es absolut in Ordnung, wenn Du mal eine Übung nicht mitmachen möchtest, weil sie Dir zu schwierig erscheint. Ich biete Dir gerne immer auch eine Variante an. Du kannst jederzeit eine Pause einlegen, wann immer Du es für nötig hältst, selbst wenn um dich herum das Geschehen weitergeht. Ich möchte, dass Du Dich wohlfühlst. Jeder kommt mit anderen Voraussetzungen auf die Matte. Darum gilt: was rechts und links von dir geschieht ist unwesentlich. Deine Matte – dein Kosmos.

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